Sucht – Ein schleichender Faden durch mein Leben

Irgendwann reichte das nicht mehr. Der Griff zu stärkeren Mitteln versprach noch tiefere Betäubung, eine Pause von allem, was mich innerlich aufwühlte. Doch je mehr ich versuchte, die Rastlosigkeit und den Druck in mir zu ersticken, desto weiter entfernte ich mich von mir selbst – von meinem Körper, meinen Gefühlen, meiner eigenen Wahrnehmung.

Heute weiß ich: Sucht ist kein Zeichen von Schwäche, sondern oft ein stiller Überlebensmechanismus. Der Weg hinaus war für mich ein Prozess voller Ehrlichkeit, Rückschläge und Erkenntnisse.

Als Peerbegleiterin möchte ich genau diese Erfahrungen weitergeben – nicht aus der Distanz, sondern aus echter Nähe. Ich weiß, wie schwer es sein kann, sich der Sucht zu stellen, aber auch, wie befreiend es ist, wieder Zugang zu sich selbst zu finden.

Du bist nicht allein. Ich begleite dich – ohne Urteil, mit echtem Verständnis und dem Wissen, dass Veränderung möglich ist.